Dialog zur Klimaökonomie

Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) Kiel koordiniert den Dialog zur Klimaökonomie, den Begleitprozess zum BMBF Förderschwerpunkt Ökonomie des Klimawandels II.

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Windenergie

Das Bekenntnis der neu­en US-Regierung zum Pariser Abkommen hat den multi­­late­ralen Klima­­schutz­­prozess wie­der hoch auf die inter­­nationale Agenda gesetzt. Ent­wick­lungs­­länder und ressourcen­­reiche Länder werden in diesem Prozess trotz ihrer stark ansteigenden Emissionskurven häufig übersehen. Die Anhebung ihrer Ziele ist wichtig, um die Ziele des Pariser Ab­kommens zu er­reichen. Beide Länder­gruppen stehen jedoch vor beson­deren Heraus­­forderungen und Hindernissen. Gemeinsam mit den Keynote-Sprecher:innen Laurence Tubiana und Adam Sieminski hat das 9. Forum Klimaökonomie am 22. Juni 2021 im virtuellen Format Pers­pektiven aus dem globalen Norden und Süden mit­einander verflochten, um die spezi­fischen Bedürf­nisse und Heraus­forderungen dieser Länder zu beleuchten.

Bericht und Videomitschnitt der Veranstaltung finden sich hier.



Stimmen aus dem Dialog

Best Project Award 2021

von links: Franziska Weeger, Christine Merk, Lena Bednarz, Tanja Hagelberg bei der Preisverleihung anlässlich des Kiel Lectures Day

Der Dialog zur Klima­ökonomie erhält den Best Project Award 2021 des Kieler Instituts für Welt­wirt­schaft. In Ko­ope­ration mit der För­der­gesell­schaft des Instituts würdigt dieser erst­­malig ver­gebene Preis heraus­ragende Leis­tungen von Mit­ar­beiter:­innen während des zurück­liegenden Jah­res. „Die Öko­nomie des Klima­wandels ist ein hoch relevantes Thema, und das Projekt bietet, was wir als Leibniz-Institut in besonderer Weise anstreben: eine Schnitt­stelle zwischen wissen­schaft­licher For­schung und Politik oder anderen gesell­schaft­lichen Akteuren. Es stärkt relevante Netz­werke in diesem Themen­feld und entwickelt inno­vative Formate für Veran­stal­tungen – online wie offline“, so der Präsident des Kieler Instituts für Welt­wirtschaft, Gabriel Felbermayr.


Der Dialog

Die zukünftige Entwicklung des Klimawandels hängt stark von den Investitions-, Regulierungs- und Konsumentscheidungen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ab. Gleichzeitig sind diese Bereiche bereits von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. An vielen Stellen fehlen jedoch noch das Wissen über die Zusammenhänge und die Instrumente für einen effizienten, umsetzbaren Klimaschutzt. Deshalb finanziert das BMBF den Förderschwerpunkt Ökonomie des Klimawandels II mit insgesamt 29 Forschungsprojekten, die Kompetenzen auf dem Gebiet der Klimaökonomie ausbauen und lösungsorientiertes Wissen bereitstellen.

Dialog bei der Kick-off Konferenz

Die Vielzahl der Ergeb­nisse, die zu verschie­den­sten klima­öko­no­mischen Forschungs­fragen generiert wer­den, sollen dabei über die Grenzen der Fach-Community hinaus kom­mu­ni­ziert werden. Um diesen Wissens­transfer zu unterstützen und damit den Aus­tausch zwischen Forschung und Praxis zu intensivieren, wird der Förderschwerpunkt von dem Projekt Dialog zur Klimaökonomie begleitet und unterstützt. Eingeladen zum Dialog mit der klimaökonomi­schen Wissenschaft sind Unternehmen, NGOs, Behörden und Vertreter aus  Politik und Gesellschaft.

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