Der Finanzsektor als Klimaschützer? Das Potenzial von Sustainable Finance

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Hintergrundpapier zum 11. Forum Klimaökonomie

Das festgelegte Ziel der Klima­neutralität erfordert eine rasche De­karbo­ni­sierung der Wirt­schaft. Sowohl in Deutsch­land als auch in der Euro­päi­schen Union wird dem Finanz­sektor eine immer größere Rolle bei der Erreichung dieses Ziels zugeschrieben. Dieses Hinter­grund­papier bietet einen Über­blick zu den mit dem Begriff „Sustainable Finance“ verknüpften Handlungs­feldern, Akteuren und Maß­nahmen. Genauer wird betrachtet, welche Hebel steuern, wie Inves­toren bzw. Kapital­märkte über Inves­ti­tionen in emissions­arme Akti­vi­täten bzw. ihren Rückzug aus emissions­intensiven Akti­vi­täten entscheiden, und welche Rahmen­bedingungen notwendig sind, um unter­schied­lichen Investoren­gruppen gut informierte Ent­schei­dungen zu ermög­lichen. Dabei geht es ins­beson­dere darum, die Infor­ma­tionen bereit­zu­stellen, die für die Bewertung von Inves­ti­tionen hin­sicht­lich ihrer Klima­risiken notwendig sind. Eine Trans­for­mation kann gelingen, wenn ein Berichts­wesen Trans­parenz darüber schafft, inwieweit sich Unter­nehmen auf dem Weg dieser Trans­for­mation befinden, wenn Investoren diese Infor­ma­tionen nachfragen und anwenden und wenn gezielte staat­liche Maß­nahmen dabei unter­stützen, Investitions­barrieren zu über­winden.

 

Autoren

Kai Lessmann
Franziska Schütze

Info

Erscheinungsdatum