Versicherung von Klimarisiken – zwischen privater Vorsorge und staatlicher Intervention

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Hintergrundpapier zum 10. Forum Klimaökonomie

In diesem Hintergrund­papier wird der Stand der Literatur und der Debatten zum Thema Versiche­rung gegen Extrem­wetter­ereignisse zusammen­getragen. Versiche­rungen können die wirtschaft­lichen Folgen von Extrem­wetter­ereig­nissen für Haus­halte und Unter­nehmen abmildern. Doch trotz der Vorteile solcher Versicherungen ist die Nachfrage durch Haushalte und Unternehmen, insbesondere im Globalen Süden, relativ gering. Anhand der zwei wesentlichen Versicherungs­typen – Schaden­versicherungen und index­basierte Versicherungen – werden die Potentiale und Grenzen von Versicherungs­lösungen bei der Anpassung an den Klima­wandel aufgezeigt. Der Fokus wird dabei auf konkrete und aktuelle Ver­sicherungs­bespiele gelegt, wodurch Gründe für die teilweise geringe Nachfrage nach den beiden Ver­sicherungs­lösungen identifiziert werden können. Zudem wird anschaulich, welche Ver­tei­lungs­wirkungen Versicherungen gegen Extrem­­wetter­ereignisse haben können und was eine sinnvolle Rolle des Staates bei beiden Versicherungs­typen sein kann.

 

Autoren

Kati Krähnert
Christian Hott
Daniel Osberghaus
Lutz Philip Hecker
Frank Wätzold
Lemlem Teklegiorgis Habtemariam
Svenja Fluhrer

Info

Erscheinungsdatum