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Klimaschutz und Transformation: Dekarbonisierung – Wettbewerbsfähigkeit – Lebensqualität

Mit den Beschlüssen der 21. UN-Klimakonferenz 2015 in Paris (COP21) wurden ambitionierte Klimaziele vereinbart, für deren erfolgreiche Umsetzung ein tiefgehender struktureller Wandel von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik erfolgen muss – auch in Deutschland. Die durch das Übereinkommen von Paris international neu gesetzten Rahmenbedingungen für einen weltweiten Klimaschutz werden durch regionale langfristige Klimaziele der EU und lokale Maßnahmen wie dem „Klimaschutzplan 2050“ der Bundesregierung Deutschlands konkretisiert.

Um das in Paris festgelegte Ziel von einem Temperaturanstieg unter 2°C zu erreichen, muss laut dem letzten Sachstandsbericht des IPCC, eine globale Dekarbonisierung der einzelnen Volkswirtschaften ab Mitte des 21. Jahrhunderts möglichst weitgehend umgesetzt sein.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage wie notwendige Transformationsprozesse so gestaltet werden können, dass die gesetzten Klimaziele erreicht werden und dabei gleichermaßen wirtschaftlicher Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit sowie gesellschaftlicher Zusammenhalt und Lebensqualität gewährleistet bleiben. Daher sollen im Rahmen des Themenschwerpunkts mögliche nationale und internationale Transformationspfade, insbesondere unter Berücksichtigung aller Aspekte der Nachhaltigkeit und möglicher Trade-Offs, erforscht und diskutiert werden.

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