Parlamentarisches Frühstück

Welche Rolle spielt der Wasserstoff bei der Erreichung der Pariser Klimaziele?

02 Mär 2021
08:30
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10:00
Nur auf Einladung

Wasserstoff kann als Energieträger oder Stromspeicher überall dort ein wichtiger Baustein der Energiewende sein, wo direkte Elektrifizierung nicht möglich ist. Die Bundesregierung hat dazu 2020 die Nationale Wasserstoffstrategie vorgelegt. Bei deren Umsetzung stehen wir nun vor zentralen Fragen, auf die Antworten gefunden werden müssen. In welchen Farben taucht Wasserstoff in Klimaschutz- und Industriewendestrategien auf, und welche Farbenlehre stellt die Erreichung der europäischen Klimaziele für 2030 und 2050 sicher? Wie werden sich Mengen und Kosten der Wasserstoffproduktion in Abhängigkeit ihrer politischen Rahmenbedingungen entwickeln? Wie kann die Herstellung von Wasserstoff klimafreundlich sichergestellt werden, und welche Importbeziehungen werden dafür notwendig? Und nicht zuletzt stellt sich auch die Frage der Merit Order der Wasserstoffnachfrage: Wo liegen effektive Einsatzbereiche für Wasserstoff?

Antworten auf diese Fragen und ihre Zusammenhänge diskutieren im Rahmen eines parlamentarischen Frühstücks zwei ausgewiesene Experten: Prof. Dr. Robert Schlögl, Direktor und Wissenschaftliches Mitglied am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin und am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mühlheim an der Ruhr, und Prof. Dr. Gunnar Luderer, Leiter der Abteilung Energiesystem am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Professor für globale Energiesystemanalyse an der Technischen Universität Berlin. Die Veranstaltung wird moderiert von Prof. Jan Minx, PhD, Leiter der Arbeitsgruppe Angewandte Nachhaltigkeitsforschung am Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) in Berlin und Professor for Climate Change and Public Policy an der University of Leeds, und Dr. Arwen Colell, Policy Analystin am MCC. Die Veranstaltung wird gemeinsam ausgerichtet im Rahmen des „Dialog zur Klimaökonomie“, dem Begleitprozess zum Förderschwerpunkt Ökonomie des Klimawandels des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), und des KOPERNIKUS-Projekts Ariadne, ebenfalls durch das BMBF gefördert.