10. Forum Klimaökonomie

Versicherung von Klimarisiken – zwischen privater Vorsorge und staatlicher Intervention

22 Nov 2021
14:30
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19:00
Nur auf Einladung

Der Sommer 2021 in Deutsch­land hat bewusst gemacht, wovor die Wissen­schaft seit Langem warnt: Extreme Wetter­ereig­nisse, wie Stark­regen, Dürren und Über­schwem­mungen, werden aufgrund des Klima­wandels zu­nehmen. Sie führen zu erhöhten Ernte­risiken für die deutsche Land­wirtschaft, teilweise zu dras­tischen Ernte­ausfällen im Globalen Süden, zum Auftreten von Elementar­schäden wie nach der Hoch­wasser­katastrophe im Juli 2021. Ver­siche­rungen gegen derartige Extrem­wetter­ereig­nisse werden als Option der An­passung an den Klima­wandel in Politik und Wissen­schaft derzeit diskutiert: Welche Rolle können und sollen private und öffent­liche Akteure bei der Versicherung von Klima­risiken spielen? Wie bieten Versicherungen Anreize zur An­passung an den Klima­wandel für den privaten Sektor? Sind Versicherungs­lösungen sozial gerecht?

Auf dem 10. Forum Klima­ökonomie werden diese Fragen gemeinsam mit Vertreter:innen aus der Wissen­schaft, Wirtschaft, Politik und Behörden, sowie Zivil­gesellschaft diskutiert. Prof. Gert G. Wagner (SVRV) und Jörg Asmussen (GDV) leiten die Veranstaltung mit Keynote-Vorträgen ein, bevor in drei Break-out Sessions drei spezifische Arten von Versicherungen beleuchtet werden: Elementarschadenversicherung, indexbasierte Wetterversicherung und Versicherung gegen Ernteausfälle. Conny Czymoch moderiert die abschließende Paneldiskussion zur Rolle privater und öffentlicher Akteur:innen bei der Versicherung von Extremwetterereignissen.

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