Verteilungsgerechtigkeit und Vorreiterverhalten in internationaler Klimapolitik

Hintergrundpapier zum 3. Forum Klimaökonomie

Die Welt erwartet mit Spannung den Ausgang der diesjährigen Klimaverhandlungen. Im „Pariser Abkommen“ soll eine Einigung erzielt werden, welche Beiträge die einzelnen Länder zukünftig zu einer Senkung der Treihausgasemissionen leisten. Bisher sind die Vorstellungen hinsichtlich der Verteilung der Lasten des Klimaschutzes sehr unter­schiedlich.

  • Wie kann eine erfolgreiche globale Klimapolitik erreicht werden?
  • Welche Bedeutung haben Gerechtigkeitsprinzipien für nationale Beiträge? Inwiefern können Vorreiter wie Deutschland und die EU internationalen Klimaschutz forcieren?

Das Hintergrundpapier zum 3. Forum Klimaökonomie „Gerechter Klimaschutz – Geht das?“ präsentiert und diskutiert Ergebnisse aus elf Projekten des BMBF-Förderschwer­punktes „Ökonomie des Klimawandels“ zu diesen Fragestellungen. Der Einfluss von Gerechtigkeitsprinzipien bei der Verteilung der Kosten auf den Erfolg der Verhand­lungen wird aus konzeptioneller sowie empirischer Sicht diskutiert und die Wirkungen ambitionierter Klimapolitik von Vorreitern für den globalen Klimaschutz und den Technologietransfer betrachtet.

Die AutorInnen möchten sich an dieser Stelle für die tatkräftige Unterstützung der Projekte aus dem Förderschwerpunkt bedanken, die Texte zu ihren Projekten bei gesteuert und dieses Papier in der Entwurfsfassung ergänzt und kommentiert haben. Diese Projekte und die an ihnen beteiligten Forschungspartner sind sowie die AutorInnen der Textbeiträge aus den einzelnen Projekten sind im Paper genannt.

Authors

Vicki Duscha
Ulrike Kornek
Joachim Schleich

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Publication Date